Kornmotte

(Nemapogon granellus)
Kornmotte

Die Kornmotte gehört zu der Familie der Echten Motten. Die durchschnittliche Körperlänge beträgt ungefähr 6 mm und die Spannweite der Flügel kann 14 mm erreichen. Die weiblichen Kornmotten legen bis zu 100 Eier auf das Brutsubstrat. Die daraus schlüpfenden Larven haben eine weiß-gelbe Färbung. Der Prozess des Verpuppens spielt sich im Brutsubstrat selbst ab, wobei die Rauben zuvor eine durchschnittliche Länge von bis zu 9 mm erzielen können. 

Die Kornmotte hat eine spezielle Schwäche für alle Arten von Getreide, aber auch Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte oder Mandeln sind vor ihnen nicht sicher. Das Getreide wird zum einem durch die Larven innerhalb des Keimlings zerstört, zum anderem kontaminieren die Exkremente der Motten den gesamten Vorrat. Man kann häufig die Verunreinigung an Klumpen im Substrat erkennen, welche durch die Spinnfäden der Larven entstehen. Ein Befall durch Kornmotten findet selten in privaten Haushalten statt, man beobachtet sie eher in der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft. Um einen Kornmottenbefall zu bekämpfen, werden meisten Begasungen der betreffenden Lagerstätte durchgeführt.

» Zurück zum Schädlingslexikon