Kleidermotte

(Tineola biselliella)
Kleidermotte

Die Kleidermotte gehört zu der Familie der Echten Motten und die Flügelfarbe dieser Tiere bewegt sich in einem Spektrum von Hellgelb bis Dunkelbraun. Bei einer durchschnittlichen Körperlänge von 6-9 mm beträgt die Spannweite ihrer Flügel 10-15 mm. Kleidermotten halten sich in den meisten Fällen in Wohn- oder Lagerräumen auf.

Die weiblichen Motten legen zwischen 150-250 Eier ab. Diese Eier werden jedoch nicht auf einmal abgelegt, sondern einzeln an unterschiedlichen Stellen befestigt. Dabei kann es sich um Stoffe aus Wolle, Federn, Pelzen, Teppichen oder unterschiedliche Kleidungsstücke handeln. Die Raupen, die aus diesen Eier schlüpfen sind verantwortlich für den bekannten Lochfraß in der Kleidung. Die Raupen der Kleidermotte schlüpfen bereits nach 10-14 Tagen und benötigen bei guten Grundverhältnissen zwei bis vier Monate zur vollständigen Entwicklung, wobei die Gespinströhrchen im Durchschnitt eine Größe von 15 mm erreichen.

Um das genaue Ausmaß eines Befalls durch Kleidermotten zu ermitteln, werden häufig Pheromonfallen verwendet. Dabei handelt es sich um spezielle Sexuallockstoffe, die nur Einfluss auf die männlichen Tiere haben. So lange diese Fallen ausgelegt sind, sollte darauf geachtet werden, dass Türen und Fenster so gut wie möglich geschlossen bleiben. Bei der Pheromonfalle handelt es sich jedoch nicht um eine Bekämpfungsart, sie dient lediglich dem Nachweis. Bei einem Befall durch Kleidermotten wenden Sie sich gerne an Preventa.

» Zurück zum Schädlingslexikon