Holzwurmbekämpfung und Hausbockbekämpfung

Ob es sich um Möbel, Böden oder den eigenen Dachstuhl handelt, wir sind in unserem Alltag von Holz umgeben. Auch wenn es sich bei Holz um ein solides Baumaterial handelt, muss man es durch Holzschutz aktiv vor Schädlingsbefall schützen.

Den Befall von Holzschädlingen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sie jährliche Millionenschäden an Gebäuden anrichten. Wichtig ist es, einen Befall so schnell wie möglich zu entdecken, da zu einem späteren Zeitpunkt häufig nur noch die vollständige Zerstörung festgestellt werden kann. Doch wie kann man am besten so einem Fall vorbeugen? 

Wie können Sie einen Holzwurm- oder Hausbockbefall erkennen?

Holzwurm

Wenn Sie Insekten auf dem Holz beobachten oder Sie bereits würfelartige Risse mit Löchern oder Nagespuren im Holz erkennen können, sind das die ersten Anzeichen für einen Befall durch Holzschädlinge. Falls sich bereits ein muffiger Geruch entwickelt, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass bereits tragende Bauteile betroffen sind. Es besteht die Möglichkeit, dass das Holz bereits von Innen zerstört ist.

Ein Befall durch Holzschädlinge kann zu großen wirtschaftlichen Schäden führen, sodass manche Gebäude im Extremfall komplett aufgegeben werden müssen. Nicht nur Eigenheimbesitzer sind davon betroffen, besonders großen Schaden kann der Befall in der Industrie ausrichten. Im Handwerk sowie in der Holzindustrie kann ein Schädlingsbefall im schlimmsten Fall zu Warenausfällen führen oder bei einer kontaminieren des Lagers zu aufwendigen Reinigungsprozessen. 

Doch wenn Sie schnell handeln und das Fachpersonal von Preventa zurate ziehen, muss der Extremfall nicht eintreten und durch professionelle Maßnahmen kann das Holz gerettet werden. 

Unser Vorgehen:

  1. Es wird ein exaktes Schadensbild erstellt.
  2. Die Schädlinge werden genau identifiziert.
  3. Das bereits zerstörte Holz wird durch Abbeilen entfernt.
  4. Die verwendeten Präparate, die zur Bekämpfung der Schädlinge verwendet werden, sind vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassen.
  5. Zur weiteren Vorbeugung eines erneuten Befalls findet eine Imprägnierung des Holzes statt.

Die Bekämpfung von Holzwürmern ist eindeutig die Aufgabe für einen Profi. 

Es ist besonders wichtig, dass der befallene Bereich inklusive der Schädlingslarven komplett entfernt wird. Das gesunde Holz wird im Anschluss zum Schutz imprägniert, wobei ausschließlich Mittel verwendet werden, die durch das Deutsche Institut für Bautechnik zugelassen wurden. 

In manchen Fällen ist das betroffene Holz nicht richtig zu erreichen, sodass eine Bohrlochtränkung vorgenommen werden muss. In die regelmäßigen Bohrlöcher wird das Präparat gespritzt, wodurch auch die Larven erreicht werden, die sich tief im Inneren des Holzes aufhalten.    

Es kann vorkommen, dass durch die durchgeführten Maßnahmen die Statik in Mitleidenschaft gerät, sodass eine zusätzlich Stabilisierung notwendig ist. Falls eine zusätzliche Stabilisierung erforderlich sein sollte, arbeiten wir mit unserer Kooperationszimmerei zusammen. Diese stellt sicher, dass Ihr Holz wieder professionell verstärkt oder wenn erforderlich ausgetauscht wird. 

Identifizierung von Holzschädlingen:

Holzwurmbekämpfung

1. Hausbock (Hylotrupes bajulus)

Der Hausbock hat eine durchschnittliche Größe von 8-25 mm. Er hat eine schwarze Färbung und seine Fühler sind lang und untergliedert. Sein Halsschild hat zwei glänzende schwarze Schwielen und auf den Flügen kann man weiße behaarte Flecken erkennen. Der verursachte Schaden entsteht durch die Larven und Käfer zu erkennen an ovalen Ausflugslöchern in einer Größe von 4×7 mm.  

2. Gemeiner Nagekäfer (Anobium punctatum)

Der Gemeine Nagekäfer ist 3-5 mm lang und hat eine dunkelbraune bis schwarzbraune Färbung. Er verfügt über ein kaputzenförmiges Halsschild, welchen über den Kopf reicht. Auf den Flügeln kann man längs angeordnete Reihen von Punkten erkennen. 

3. Bunter Nagekäfer (Xestobium rufovillosum)

Der Bunte Nagekäfer hat eine Länge von 5-7 mm und eine rotbraune Färbung. Die Fühler haben kurze Antennen mit drei etwas größeren Endgliedern. Auf den Flügeln und dem Halsschild verfügen sie über unregelmäßig angeordnete, gelbbraune Haarflecken.